Feldenkrais-Methode

Moshé Feldenkrais gründete seine Methode auf der Erkenntnis, dass Bewegung, Wahrnehmung, Denken und Fühlen eine untrennbare Einheit sind. „Ich behaupte, dass die Einheit von Körper und Geist eine objektive Realität ist, …“

Er betrachtete seine Arbeit als Lernmethode.

Es geht nicht um das Nachahmen von „Richtigem“ oder das Korrigieren von „Falschem“, sondern um die Erfahrung dessen, was einem selbst gemäß ist.

„Sich selbst zu erkennen, scheint mir das wichtigste, was ein Mensch für sich tun kann. Aber wie sollte man sich erkennen? Indem man lernt zu tun, nicht, wie man sein sollte, sondern wie es einem gemäß ist.“ (Moshé Feldenkrais)

„Bewusstheit durch Bewegung“

Die Arbeit in der Gruppe hat Feldenkrais „Bewusstheit durch Bewegung“ genannt.

Es werden meist einfache Bewegungen angeleitet und dabei die Aufmerksamkeit auf die eigenen Körperwahrnehmungen gelenkt. So werden schmerzfreie, mühelose und angenehme Bewegungen erforscht und erfahren.

Das Bewusstsein für unsere Gewohnheiten wird geweckt und das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten gestärkt.

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„Funktionale Integration“

Die Einzelarbeit hat Feldenkrais „Funktionale Integration“ genannt.

Sie geht auf individuelle Fragen des Klienten ein.

Mittels Bewegung und Berührung werden Körperstrukturen und Bewegungszusammenhänge untersucht. Der Klient spürt, wo er gewohnheitsmäßig gegen sich handelt und wo er unnötige Anspannung aufgeben kann. Neue Bewegungsmöglichkeiten werden unmittelbar erfahrbar.

Anwendung